MAC-Adresse von Geräten im Netzwerk anzeigen lassen

Wer im heimischen Netzwerk die MAC Adresse einer bestimmten Netzwerkkomponente angezeigt bekommen möchte, sollte diese zunächst anpingen. Dazu einfach die Konsole starten und den ping-Befehl an die IP-Adresse des entsprechenden Gerätes senden.

ping 192.168.0.100

Anschließend mit dem Befehl

arp -a

den Arp-Cache anzeigen lassen. Dort kann man erkennen, welche MAC-Adresse welcher IP-Adresse zugeordnet ist.

C64 Emulator VICE unter Ubuntu 12.04 installieren

c64VICE (VersatIle Commodore Emulator) ist ein Programm, mit dem man verschiedene 8-Bit Computer auf dem PC emulieren kann. Unter anderem auch den C64 von Commodore. VICE ist freie Software und wurde unter der GNU (General Public License) Lizenz veröffentlicht. Der Emulator ist für nahezu alle Betriebssysteme verfügbar und kann auf der Homepage des VICE Projektes kostenlos heruntergeladen werden. Alte C64 Spiele lassen sich so wieder zum Leben erwecken. Wer keine Spiele von damals mehr sein Eigen nennen kann, wird auf Seiten wie c64.com oder c64games sicher fündig werden. Mehr »

Amazon mp3 Downloads mit clamz

Wer im Amazon Music Store mp3 Dateien kaufen und nicht den Amazon eigenen “Amazon mp3 Downloader” zum Herunterladen der Musiktitel verwenden will, kann hierzu auch das Konsolenprogramm “clamz” verweden. Das Programm befindet sich in den Ubuntu Repositories und kann im Terminal mit dem Befehl

sudo apt-get install clamz

installiert werden. Als Parameter übergibt man beim Programmstart die .AMZ Datei, die man nach dem Kauf bei Amazon heruntergeladen hat.

clamz <.AMZ Datei>

Der Download startet anschließend automatisch und speichert die Musiktitel in dem Verzeichnis in dem “clamz” aufgerufen wurde.

ALDI Surfstick (Huawei) unter Linux nutzen

Nach erfolgreicher Aktivierung seiner ALDI TALK / MEDIONmobile SIM-Karte läßt sich der ALDI Surfstick ganz einfach unter Ubuntu über das Menu “Verbindungen bearbeiten” / Mobiles Breitband einrichten. ALDI / MEDIONmobile ist in der Providerliste bereits vorhanden. Probleme gibt es erst, wenn man die Tages- oder Monatsflatrate buchen möchte, da ALDI für diesen Zweck nur ein Programm für das Betriebssystem Windows zur Verfügung stellt. Dennoch muss man nicht auf einen Flatratezugang unter Ubuntu verzichten.

Die Kommunikation zum Buchen der Tages- bzw Monatsflatrate kann über
das Programm gammu erfolgen. Da der ALDI Surfstick jedoch auch als Speichermedium erkannt wird, sind zuerst einige Modifikationen notwendig damit alles einwandfrei funktioniert.

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Ubuntu: Dateien verstecken mit Steghide

Bei Steghide handelt es sich um ein Linux Programm für die Konsole mit dem man beliebige Dateien in anderen Dateien (müssen im jpg, wav, au oder bmp Format vorliegen) verstecken kann. Die zu versteckenden Dateien werden zuvor mit einem Passwort verschlüsselt (AES) und lassen sich anschließend nur durch Eingabe des richtigen Passwortes finden und wiederherstellen.

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MOC – Music On Console

MOC ist ein Musikplayer für die Konsole. Er verzichtet komplett auf eine grafische Oberfläche ist aber dennoch leicht zu bedienen. Das gute an MOC ist, dass das Programm selbst auf älteren Rechners noch flüssig läuft und sehr wenig Ressourcen verwendet. MOC erlaubt außerdem das Anlegen von Playlisten und das Einbinden von Internet Radiostationen.

MOC kann unter Ubuntu wie gewohnt mit dem Befehl

sudo apt-get install moc

installiert werden.

Starten könnt ihr den Player durch Eingabe von

mocp

in der Konsole.

MOC wird Vollständig über die Tastatur bedient. Beim Drücken der Taste h werden alle Tastaturoptionen angezeigt.

IP-Bereich scannen mit nmap

Mit dem Programm nmap könnt ihr einen IP Bereich in eurem Netzwerk scannen. Das kann man z.B. dazu verwenden um die IP-Adresse eines bestimmten Gerätes herauszufinden oder um zu sehen, welche IP-Adressen noch frei sind.

Installieren könnt ihr nmap mit dem Befehl
 

sudo apt-get install nmap

 

Mit folgendem Befehl kann man jetzt einfach alle IP-Adressen des eigenen Netzwerkes scannen. (Nachfolgend wird der IP-Bereich 192.168.0.1-192.168.0.255 gescannt)
 

nmap -sP 192.168.0.1-255

 

HumbleBundle – Nicht nur für Android

Seit gestern gibt es ein neues Humble Bundle. Diesmal auch für das Betriebssystem Android. Alle Spiele laufen allerdings auch unter Linux, auf dem Mac und unter Windows. Wie man sieht legen die Macher des Humble Bundle auch bei der neusten Aktion weiterhin großen Wert auf Plattformunabhängigkeit.

Mit dabei sind dieses Mal folgende Spiele:

Anomaly – Ein umgekehrtes Tower Defense Spiel
Osmos – Ein Strategiespiel bei dem ihr die Rolle einer Zelle übernehmt
EDGE – Ihr bewegt einen Block durch eine Spielwelt

Wenn ihr mehr als den Durchschnittspreis bezahlt erhaltet ihr außerdem

World of Goo – Sehr bekanntes Puzzlespiel

Für alle, die das Prinzip hinter Humble Bundle noch nicht kennen. Es handelt sich beim Humble Bundle um ein Spielepaket mit Independent-Spielen, bei dem ihr den Preis selbst bestimmen könnt. Theoretisch könnt ihr das ganze Paket für 0,01 Euro erwerben. Ich bin allerdings der Meinung, dass man ruhig etwas tiefer in die Tasche greifen und mindestens den Durchschnittspreis bezahlen sollte. Das hat den Vorteil, dass man noch ein weiteres Spiel geschenkt bekommt (World of Goo). Ausserdem unterstützt man so die Entwickler der Spiele und kann auf weitere Aktionen dieser Art hoffen. Wem das noch nicht reicht, der kann beim Bestellvorgang auch noch auswählen, wem sein Geld zugute kommen soll. Verteilen kann man seine Zahlung an die Entwickler der Spiele, die Macher des HumbleBundle oder an einen wohltätigen Zweck.

Das Humble Bundle kann ich jedenfalls uneingeschränkt empfehlen.

Ubuntu: Bildschirmfotos erstellen mit scrot

Unter Ubuntu lassen sich sehr einfach Bildschirmfotos erstellen. Alles was man benötigt ist das kleine Kommandozeilentool scrot.

Dieses könnt ihr mit dem Befehl

sudo apt-get install scrot

installieren.

Scrot kann mit verschiedenen Optionen gestartet werden. Die wichtigsten lauten:

-d #   Auslöser auf # Sekunden stellen
-q #   Bildqualität (1-100)
-s     Einen Bildausschnitt wählen
-h     Zeigt eine Hilfe mit allen Optionen

Für ein Bildschirmfoto in voller Qualität, jpg-Format und einem Selbstauslöser von 5 Sekunden gebt ihr einfach folgenden Befehl im Terminal ein:

scrot -d 5 -q 100 dateiname.jpg

Gelöschte Bilder wiederherstellen mit foremost

Wenn ihr einmal aus Versehen Fotos von eurer SD-Karte, USB-Stick oder Festplatte gelöscht habt könnt ihr diese mit dem Linux Programm foremost vielleicht wieder herstellen.

Installieren könnt ihr das Programm unter Ubuntu mit dem Befehl

sudo apt-get install foremost

Foremost unterstützt u.a. die gänigen Grafikformate jpg, gif, png und bmp.

Als erstes müsst ihr ein Image des Datenträgers erstellen, von dem die Dateien wiederhergestellt werden sollen.

Das macht ihr am besten mit dem Programm dd. Eine Anleitung findet ihr hier.

Anschließend könnt ihr mit dem Befehl

foremost -t jpg -i Image.img

die jpg Dateien aus Image wieder herstellen. Statt jpg könnt ihr natürlich auch einen anderen Dateityp angeben.