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MOC – Music On Console

MOC ist ein Musikplayer für die Konsole. Er verzichtet komplett auf eine grafische Oberfläche ist aber dennoch leicht zu bedienen. Das gute an MOC ist, dass das Programm selbst auf älteren Rechners noch flüssig läuft und sehr wenig Ressourcen verwendet. MOC erlaubt außerdem das Anlegen von Playlisten und das Einbinden von Internet Radiostationen.

MOC kann unter Ubuntu wie gewohnt mit dem Befehl

sudo apt-get install moc

installiert werden.

Starten könnt ihr den Player durch Eingabe von

mocp

in der Konsole.

MOC wird Vollständig über die Tastatur bedient. Beim Drücken der Taste h werden alle Tastaturoptionen angezeigt.

IP-Bereich scannen mit nmap

Mit dem Programm nmap könnt ihr einen IP Bereich in eurem Netzwerk scannen. Das kann man z.B. dazu verwenden um die IP-Adresse eines bestimmten Gerätes herauszufinden oder um zu sehen, welche IP-Adressen noch frei sind.

Installieren könnt ihr nmap mit dem Befehl
 

sudo apt-get install nmap

 

Mit folgendem Befehl kann man jetzt einfach alle IP-Adressen des eigenen Netzwerkes scannen. (Nachfolgend wird der IP-Bereich 192.168.0.1-192.168.0.255 gescannt)
 

nmap -sP 192.168.0.1-255

 

Ubuntu: Bildschirmfotos erstellen mit scrot

Unter Ubuntu lassen sich sehr einfach Bildschirmfotos erstellen. Alles was man benötigt ist das kleine Kommandozeilentool scrot.

Dieses könnt ihr mit dem Befehl

sudo apt-get install scrot

installieren.

Scrot kann mit verschiedenen Optionen gestartet werden. Die wichtigsten lauten:

-d #   Auslöser auf # Sekunden stellen
-q #   Bildqualität (1-100)
-s     Einen Bildausschnitt wählen
-h     Zeigt eine Hilfe mit allen Optionen

Für ein Bildschirmfoto in voller Qualität, jpg-Format und einem Selbstauslöser von 5 Sekunden gebt ihr einfach folgenden Befehl im Terminal ein:

scrot -d 5 -q 100 dateiname.jpg

Gelöschte Bilder wiederherstellen mit foremost

Wenn ihr einmal aus Versehen Fotos von eurer SD-Karte, USB-Stick oder Festplatte gelöscht habt könnt ihr diese mit dem Linux Programm foremost vielleicht wieder herstellen.

Installieren könnt ihr das Programm unter Ubuntu mit dem Befehl

sudo apt-get install foremost

Foremost unterstützt u.a. die gänigen Grafikformate jpg, gif, png und bmp.

Als erstes müsst ihr ein Image des Datenträgers erstellen, von dem die Dateien wiederhergestellt werden sollen.

Das macht ihr am besten mit dem Programm dd. Eine Anleitung findet ihr hier.

Anschließend könnt ihr mit dem Befehl

foremost -t jpg -i Image.img

die jpg Dateien aus Image wieder herstellen. Statt jpg könnt ihr natürlich auch einen anderen Dateityp angeben.

Images erstellen mit dd

Unter Linux kann man ganz leicht Images von Datenträgern erstellen. Ich werde das hier mal kurz anhand eines USB Sticks demonstrieren. Zunächst muss man den Gerätepfad des USB Sticks ermitteln. Das geht mit dem Kommandozeilenbefehl df.

user@ubuntu:~$ df
/dev/sda1            306895016  33937212 257368428  12% /
udev                    372012         4    372008   1% /dev
tmpfs                   152756       988    151768   1% /run
none                      5120         0      5120   0% /run/lock
none                    381884       672    381212   1% /run/shm
/home/user/.Private
                     306895016  33937212 257368428  12% /home/user
/dev/sdb1              1968632   1235884    732748  63% /media/usbstick

In diesem Fall lautet der Gerätepfad /dev/sdb1

Als nächstes können wir das Image ganz einfach mit folgendem Befehl erstellen:

dd if=/dev/sdb1 of=/home/user/Desktop/Image.img

Das Image wird nun auf dem Desktop des Benutzers user unter dem Namen Image.img gespeichert.

Zum Schluss kann man mit cmp noch überprüfen, ob alle Bytes richtig kopiert wurden.

cmp Image.img /dev/sdb1

Fertig ist das Image.

Auf die gleiche Weise kann man übrigens auch Images von Festplatten und DVDs erstellen.

Sicheres Löschen von Dateien mit shred

 

Will man Dateien unter Linux sicher löschen reicht es oft nicht aus  einfach den Befehl rm zu verwenden. Die Dateien werden damit nämlich nicht physikalisch gelöscht und lassen sich mit relativ wenig Aufwand wiederherstellen. Hat man also sensible Daten, derer man sich endgültig entledigen möchte, empfiehlt sich der Einsatz einer Software, die diese vor dem Löschen mehrfach mit Zufallswerten überschreibt. Um so eine Software handelt es sich bei shred.

Shred ist ein Programm für sie Kommandozeile und lässt sich mit folgenden Parametern aufrufen:

shred [Optionen] [zu löschende Dateien]

Hier klicken um mehr zu lesen »

Dateien mit GPG symmetrisch verschlüsseln

Mit dem Programm GnuPG lassen sich nicht nur E-Mails, sondern auch wunderbar Dateien verschlüsseln. Hier zeige ich eine einfache symmetrische Verschlüsselung.

Um eine Datei zu verschlüsseln und binär zu speichern gibt man in der Kommandozeile folgenden Befehl ein:

gpg -c <dateiname>

Danach wird man nach einem beliebigen Passwort gefragt, dass man zur Sicherheit ein zweites Mal eingeben muss.

Wenn man möchte, kann man die Datei auch in einen Ascii-Container verschlüsseln. Auf diese Weise kann man sie dann leicht per E-Mail versenden. Um die Datei in einen Ascii-Container zu verschlüsseln muss man nur den Parameter -a hinzufügen.

gpg -c -a <dateiname>

Zum Entschlüsseln einer mit GPG verschlüsselten Datei einfach folgenden Befehl eingeben:

gpg -d <dateiname>

Achtung: Wenn man eine Datei mit GPG verschlüsselt wird eine neue Datei angelegt. Die Quelldatei bleibt in unverschlüsselter Form erhalten und muss gegebenenfalls gelöscht werden.

Gnome-Session beenden und den User abmelden

Mit folgendem Befehl kann man die aktuelle Gnome-Session ohne Bestätigung durch den User beenden.

gnome-session-quit --logout --no-prompt

Python: Linux Usernamen ermitteln

Mit diesem Code-Schnipsel kann man den Linux Usernamen ermitteln

#!/usr/bin/env python
# -*- coding: utf-8 -*-

import os
import pwd

username = pwd.getpwuid( os.getuid() ).pw_name

print username

VLC Player ohne Menüs starten

Unter Ubuntu kann man den VLC Player mit folgendem Kommando im Minimal-Modus (ohne Menü und Interface) starten:

vlc --intf dummy <videodatei>

oder

vlc --intf dummy --fullscreen <videodatei>

für den Vollbildmodus ohne Interface.